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Leistungen der Pflegeversicherung
 

Begutachtung und Einstufung

Voraussetzung für den Bezug einer Leistung aus der Pflegeversicherung ist die Einstufung in eine Pflegestufe. Diese wird vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen nach einer Begutachtung vorgenommen und bezieht sich auf folgende Verrichtungen des täglichen Lebens:

  • Körperpflege: Duschen, Waschen, Baden, Kämmen, Zahnpflege, Rasieren, Darm- und Blasenentleerung
  • Ernährung: Zubereiten und Aufnehmen von Nahrung
  • Mobilität: Eigenständiges Aufstehen sowie Zubettgehen, Aus- und Ankleiden, Stehen, Gehen, Treppensteigen, Verlassen und Aufsuchen der Wohnung, wie beispielsweise für Arztbesuche oder Termine bei Behörden
  • Hauswirtschaftliche Versorgung: Kochen, Einkaufen, Reinigung der Wohnung, Waschen und Wechseln der Wäsche, Spülen, Beheizung der Wohnung


Das Sozialgesetzbuch XI regelt, dass eine Pflegebedürftigkeit gegeben ist, wenn eine Person wegen einer geistigen, körperlichen oder seelischen Krankheit auf Dauer, aber wenigstens für mehr als sechs Monate in einem zumindest erheblichen Maße Unterstützung bei diesen Verrichtungen des täglichen Lebens benötigt. Es wird also anhand der aufgeführten Verrichtungen in den verschiedenen Bereichen des Lebens eingestuft, wie hoch der Pflegebedarf einer Person tatsächlich
ist:

- Bei täglich 90 Minuten, von denen mindestens 45 Minuten auf Körperpflege, Ernährung und Mobilität bezogen sein müssen, wird die Pflegestufe I vergeben.
- Bei durchschnittlich drei Stunden pro Tag, wovon zwei Stunden für die Grundpflege anfallen müssen, erfolgt die Einstufung in Pflegestufe II.
- Bei durchschnittlich fünf Stunden täglich und vier Stunden für die Grundpflege, können die Leistungen nach Pflegestufe III bezogen werden.

Einen Sonderfall stellen Demenz-Patienten dar, die zunächst in keine der genannten Stufen eingeordnet werden können, da Sie noch in der Lage sind, alle Verrichtungen selbst auszuführen. Allerdings ist die Alltagskompetenz eingeschränkt, sodass die Angehörigen durchaus pflegend und betreuend tätig werden müssen. Die Pflegestufe 0 trägt diesem Umstand Rechnung.
 



Vielfältige Leistungen möglich

Die Leistungen aus der Pflegeversicherung sind entsprechend der jeweiligen Einstufung sehr vielfältig. Sie reichen von einem monatlichen Pflegegeld bis hin zu Pflegesachleistungen, von der ambulanten über die Verhinderungs- bis hin zur vollstationären Pflege. Darüber hinaus können sowohl technische und sonstige Hilfsmittel als auch Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes in Anspruch genommen werden. Außerdem können Zuschüsse zur Sozialversicherung und zahlreiche andere Leistungen gewährt werden, die sich aber immer an den speziellen Bedürfnissen und Voraussetzungen ausrichten. Die für 2015 geltenden Richtlinien der Pflegeversicherung finden Sie hier:

http://www.bmg.bund.de/themen/pflege/leistungen/leistungen-der-pflegeversicherung.html


Professionelle Begleitung

Ausschlaggebend sind immer die Einstufung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen und die konkreten persönlichen Verhältnisse des Betroffenen. Wir stehen Ihnen selbstverständlich zur Seite, um zunächst in einer umfassenden Beratung alle in Frage kommenden Mittel zu eruieren. Im Fokus steht dabei immer die bestmögliche Lösung für die zu versorgende Person, aber auch die wirkungsvolle Entlastung der Angehörigen. Sobald wir uns ein Bild gemacht haben, werden wir gemeinsam mit Ihnen alle notwendigen Schritte einleiten, die Formulare ausfüllen und die Begutachtung vorbereiten. In Abstimmung mit den zuständigen Einrichtungen können wir dann ermitteln, wie sich eine professionelle häusliche Pflege gestalten könnte, ob Sie medizinische Pflegeleistungen in Anspruch nehmen sollten oder welche unterstützenden Maßnahmen wir für Sie oder Ihre Angehörigen einleiten können. Gerne stehen wir Ihnen zur ausführlichen Erläuterung des Leistungsumfangs der Pflegeversicherung zur Verfügung. Schließlich geht es dabei um eine sehr persönliche und individuelle Angelegenheit, die wir gerne in Ihrem Sinne erledigen.

 

Das erhalten Pflegebedürftige ab Januar 2015

Pflegestufe Pflegegeld für pflegende Angehörige Pflegesachleistung bei amb. Pflege Sachleistung bei vollstationärer Pflege
Ab 2015 aktuell Ab 2015 aktuell Ab 2015 aktuell
1 244 € 235 € 468 € 450 € 1064 € 1023 €
2 458 € 440 € 1144 € 1100 € 1330 € 1279 €
3 728 € 700 € 1612 € 1550 € 1612 € 1550 €
Härtefall 1995 € 1918 €

 

Weitere Leistungen

  • Für zusätzliche Betreuungsleistungen und Hilfe bekommen alle Pflegebedürftigen mindestens 104 € im Monat. Nicht nur Demenzerkrankte.
  • Im ambulanten Pflegebereich können 40 % der Leistungen für sogenannte niedrigschwellige Angebote genutzt werden (z. B. Begleitdienste, Einkäufe).
  • Die Zahl der Betreuungskräfte wird auf 45.000 aufgestockt.
  • Alternative Wohnformen wie Pflege-WGs werden ausgebaut.
  • Bewohner ambulant betreuter Wohngruppen bekommen 205 € Zuschuss.
  • Bei erforderlichen Umbaumaßnahmen der eigenen Wohnung gibt es einen Bonus von 4.000 €.
Demenz
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Demenzbetreuung

Demenz - das bedeutet nicht nur den Verlust intellektueller Fähigkeiten. Die Erinnerungen an das eigene Leben, Fähigkeiten und erworbene Fertigkeiten schwinden nach und nach. Für Betroffene wird die Orientierung immer schwerer, zur Hilflosigkeit kommt die nachlassende Urteilsfähigkeit, die die vorhandene Unsicherheit noch verstärkt. (mehr)

Hauswirtschaft
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Hauswirtschaftliche Dienstleistung

Wenn die alltäglichen Arbeiten in Haushalt und Garten die eigenen Kräfte wegen des fortschreitenden Alters oder einer anderweitigen Pflegebedürftigkeit übersteigen, stehen wir Ihnen sehr gerne mit unseren Fachkräften zur Seite. Sie können so weiterhin in Ihrer gewohnten Umgebung leben, ohne dass Ihre Angehörigen sich über die Maßen engagieren müssen. (mehr)

Leistung der Pflegev
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Leistungen der Pflegeversicherung

Voraussetzung für den Bezug einer Leistung aus der Pflegeversicherung ist die Einstufung in eine Pflegestufe.
Diese wird vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen nach einer Begutachtung vorgenommen und bezieht sich auf folgende Verrichtungen des täglichen Lebens: (mehr)

Leistungen der KK
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Leistungen der Krankenkasse

Schon im Sozialgesetzbuch V § 1 ist geregelt, dass die Krankenkassen den Auftrag haben, "die Gesundheit der Versicherten zu erhalten, wiederherzustellen oder den Gesundheitszustand zu verbessern".
Es geht also nicht nur darum, bei akuten Beschwerden oder Krankheiten die medizinische Versorgung zu gewährleisten, sondern vor allem (...mehr).

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ComfortCare 24 UG
Königsberger Straße 23
30657 Hannover


Tel.: 0800 - 0511 2233
Mail: office@comfortcare24.de
 

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